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14.
Schweizermeisterschaft in Country Western Dance
Vom 3. bis 5. September 2004
fand zum 14. Mal die Schweizermeisterschaft nach Vorgaben des United
Country Western Dance Council (UCWDC) statt. Im Mövenpick Hotel in
Regensdorf trafen sich Tänzer und Zuschauer aus Belgien, Dänemark,
Deutschland, England, Holland, Italien, Spanien und natürlich viele
Schweizer.
Am Freitagnachmittag
fanden sich bereits die ersten Tanzbegeisterten zu den Workshops im
Mövenpick Hotel ein. Am Abend ging es dann los mit einer Dance
Night, wo sich auf zwei Tanzflächen alle Line-und Couple Tänzer so
richtig austoben konnten.
Am Samstagmorgen um
9.00 Uhr begrüsste Barbara Dietsche alle Anwesenden und eröffnete
die Meisterschaft offiziell. Danach war es soweit: Line Dancer und
Paare wurde von einer internationalen Jury bewertet. Der Ablauf der
Meisterschaft war reibungslos, die Stimmung war gut und die
Zuschauer feuerten die Tänzer zu Höchstleistungen an.
Zwischendurch war auch immer wieder Platz für eine Tanzrunde für
alle, der Top DJ Tim Ruzgar aus England sorgte für eine
abwechslungsreiche Mischung. In den beiden Workshop Räumen wurden
fast pausenlos Workshops in Line und Couple Dance angeboten.
Insgesamt profitierten 213 Line Dancer und 130 Couple Dancer von den
vielen nationalen und internationalen Instruktoren.
Am Abend war die
Line Dance Superstar Division an der Reihe. Zum ersten Mal konnte
diese weltweit höchste Division hier in der Schweiz angeboten
werden. Waren doch gleich vier Tänzer anwesend: Lee Easton,
England, Yvonne Hlousek, Deutschland und die beiden
amtierenden Weltmeister Jenny Stephenson, England und Roy
Hadisubroto, Niederlande. Für die Zuschauer war es eine Riesen Show
und begeisterte ausnahmslos alle. Der Rest der Nacht gehörte allen,
Line und Couple Tänzer bildeten gleichzeitig auf der grossen Tanzfläche
ein harmonisches Bild. Die drei Schweizer DJ’s sorgten für einen
Mix aus Country- und Moderner Musik, so dass alle auf ihre Kosten
kamen.
Am Sonntag ging die
Meisterschaft mit verschiedenen Finalrunden weiter. Ein weiteres
Highlight waren die Team Meisterschaften. Besonders das neue Swiss
Team „Metaphoria“ begeisterte das heimische Publikum mit zwei
perfekten Darbietungen als Trio und Achter-Team. In der Country Club
Challenge traten zwei heimische Teams gegen ein Deutsches an. Alle
drei beeindruckten durch Originalität, hatten viele kreative Ideen
und bezauberten das Publikum mit ihren Darbietungen. Der
Swiss Cup in Line und Couple Dance bildete einen wunderbaren
Abschluss eines grossartigen Turnier Wochenendes.
Danach war erneut
Showtime angesagt: Eine Salsa Gruppe aus der Schweiz, die Line Dance
Superstars und World Champions im Couple Dance Jenny Stephenson und
Lee Easton begeisterten als Couple Dancer die vielen Zuschauer mit
ihrer Night Club und West Coast Swing Darbietung. Der Star dieser
Darbietung war allerdings ein junger Tänzer, der wegen seines
Alters noch nicht in der Superstar Division tanzen kann: Giovanni
Coenmanns, 16 jährig aus den Niederlanden. Er tanzte seine
klassiche Show „ La Passionata“ zu einem Medley aus der
Oper Carmen. Es war eine sehr emotionale und bewegende Darbietung,
die die Zuschauer zu einer Standing Ovation und begeistertem Applaus
hinriss. Yvonne Hlousek Deutschlands erster weiblicher
Superstar zeigte eine Mischung von klassichen und modernen Line Tänzen.
Der absolute Höhepunkt der Show wurde durch den amtierenden
Weltmeister Roy Hadisubroto dargeboten: Perfectionismus in
jeder Bewegung des Körpers von der Fingerspitze bis zur Sohle,
schwierige Passagen in Zeitlupe getanzt, gekonntes Umsetzen von den
Bewegungen zur Musik, machten diese einfaltsreiche und schwierige
Darbietung zu „dem Highlight“ und bildeten einen wunderbaren
Abschluss eines einzigartigen Wochenendes.
Die Rangverkündigung
wurde pünktlich gestartet. Alle Tänzer wurden für Ihre Leistung
geehrt und erneut ging eine Schweizermeisterschaft zu Ende. Was
bleibt sind die Erinnerungen an ein sehr schönes Turnier, neue
Freunde, viele Eindrücke und die Freude darauf, im nächsten Jahr
wieder dabei zu sein.
Ein spezieller Dank
gilt dem OK mit Barbara, René und Roger, sowie allen Helferinnen
und Helfern, welche alle unentgeltlich viele Stunden freiwillig
einen reibungslosen Ablauf möglich gemacht haben.
Bericht: Marcel Rohrer
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